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Die beiden Teile der Ausstellung sind dialogisch aufeinander abgestimmt.
Der Berliner Künstler A. Schmid bringt seinen ganz weißen,
spartanisch wirkenden Raumteil mit wenigen, gezielt gesetzten Raumlinien
in Spannung. Die Linien sind teils direkt in die Wände gefräst,
teils auf Böden und Wände gemalt.
Im Gegensatz dazu wirkt Beckers 450 qm großer Raumteil durch intensives
farbiges Licht opulent. Alle Fenster auf der Ostseite des Raums sind rot,
alle Fenster auf der Westseite (Abendseite) blau bemalt. Ein gut sichtbarer
horizontaler überlagert einen vertikalen Pinselduktus um eine Leinwandstruktur
zu erzeugen, eine Reminiszenz an die frühere Nutzung der Kunsthalle
als Textilfabrik. Die bemalten Fenster tauchen den Raum abhängig
von der Tageszeit in farbiges Licht. Die über den Bretterboden der
Halle sich erstreckenden Formen (ausgesägt aus Hartfaserplatten)
stellen die wandernden Lichtflecken je nach Sonnenstand dar. In der Mitte
des Raums befindet sich sein 1:10 verkleinertes "Modell" als
Raum im Raum. Diese "Camera" ist bestückt mit großformatigen
Farbfotos New Yorker Lichtprojekte.
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