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Die schwarzen Formen (Eitempera mit Beinschwarz) des Bodengemäldes
beziehen sich auf die Projektionen des Sonnenlichts in das 150 qm große,
fast quadratische Atelier. Zu jeder vollen Stunde ergibt sich ein Satz
von gemalten Formen, auf dem Boden sind es Parallelogramme, die wie fiktive
Schatten an den realen Projektionen des weißen Sonnenlichts zu hängen
scheinen. Das sich ergebende Boden- und Wandbild scheint konstruktiver
Malerei verwandt zu sein, ist aber ganz im Gegensatz dazu das Abbild eines
Naturprozesses, der Wanderung des Sonnenlichts, auf dem Atelierboden.
Die aus den sich fortlaufend ändernden Projektionsrichtungen des
Lichts ergebenden nur scheinbar perspektivischen Linien lassen zusätzlich
auch noch den vollkommen ebenen Boden dem Anschein nach "durchhängen".
Die realen Licht- und die gemalten Schattenformen ergeben zusammen ein
sich ständig wandelndes, musikalisch anmutendes, rhythmisches Feld.
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