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STEFAN MORITZ BECKER |
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Eine
Reihe von gut zwei Dutzend Pappschachteln und Umzugskartons werden mit einem
simplen Eingriff zu transportablen Camerae Obscurae umfunktioniert. Jede
dieser Schachteln wird mit schwarzem Gewebeklebeband (duct tape wie es gerne
von den Filmern verwendet wird) lichtdicht abgedichtet. An einem Ende befindet sich ein größeres Loch, durch das ein Betrachter hineinsehen kann, sozusagen der "Sucher" der Camera. |
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Am anderen Ende befinden sich entweder nur ein winziges Loch, ein Schlitz oder mehrere Löcher als das eigentliche "pinhole" der Camera. In etwa in der Mitte im Inneren der Pappschachteln ist jeweils ein Stück Butterbrotpapier als "Leinwand" gespannt, auf die, bedingt durch die jeweilige Form des "pinhole", ein auf dem Kopf stehendes Abbild der anvisierten Wirklichkeit geworfen wird. Ausstellungbesucher können mit ihrer "eigenen" Camera durch die Gegend wandeln und "ihr" Bild zum Beispiel vom Himmel sehen. |
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