STEFAN MORITZ BECKER

 

Ausstellung der Preisträger des Bayerischen Staatsförderpreises

Föhnlicht

Galerie der Künstler im Gebäude des Völkerkundemuseums, München
Januar bis März 1999.
Lichtraum/ ortsbezogene Malerei

 



Alle vier Fenster der zwei hinteren Räume der Galerie werden transparent farbig bemalt. Die beiden Räume mit jeweils quadratischem Grundriss und einer kuppelartigen Überwölbung sind über einen Durchgang miteinander verbunden. Das nach Osten zeigende Fenster des 1. Raums wird krapprot beschichtet, das Südfenster safrangelb. Im 2. Raum ist wiederum das Südfenster im gleichen Gelbton und die große verglaste Tür, die nach Westen zeigt, ultramarinblau bemalt. Die Wahl der Farben nimmt Bezug auf das 1858 erbaute Gebäude mit orientalisch anmutenden, historisierenden Details z.B. der Fenster.
Je nach Sonnenstand kann man nun sich verändernde Mischungen des farbigen Lichts in beiden Räumen beobachten. Die ephemere Qualität dieses Mischlichts ist schwer greifbar und dennoch physisch präsent.

 

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