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STEFAN MORITZ BECKER |
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Ausstellung
Die Ausstellung Eine Donauquelle besteht aus einer auf den Ort - in unmittelbarer Nachbarschaft zur berühmten Donauquelle - zugeschnittenen Konstruktion aus bemalten Folien und einer Serie von gerahmten Farbfotos. |
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Der turmartigen Galerieraum wird fast gänzlich von einer kreisrunden
Skulptur ausgefüllt, die bis zur Decke reicht und einen Durchmesser
von etwa 5 Metern hat. Dieser 9 Meter hohe Zylinder aus transparent blau
bemalten PE-Folien bildet einen Raum im Raum und ist gleichzeitig eine
Art dreidimensionales, begehbares Gemälde, das die Wendeltreppe in
seiner Mitte umschließt. Der Zylinder wirkt einerseits durch seine
Größe wuchtig, doch auch durch seine Materialität, frei
von der Decke hängenden transparenten Farbbahnen, fließend.
Seine Form stellt durchaus eine Analogie zur runden Einfassung der Donauquelle
dar, doch soll die Ausstellung keine Bebilderung der oder einer Donauquelle
sein. Es werden unterschiedliche Assoziationen geweckt von fließendem
Wasser, Quelle, Brunnenschacht bis hin zu (profaner) Duschvorhang. Die
Masse an blauer Farbe, die im Laufe des Tages je nach Sonnenstand changiert,
hat eine kühle und beruhigende Ausstrahlung. Bei Sonnenschein werden
die kristallinen Formen der Fenster des postmodernen Turms auf die bemalten
Folienbahnen projiziert.
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